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Ablauf der Trauung in Österreich: Standesamt, frei & kirchlich im Überblick

Hochzeitsfotograf & Videograf · Graz & Steiermark

Ablauf der Trauung in Österreich: Standesamt, frei & kirchlich im Überblick

Ihr plant eure Hochzeit und fragt euch, wie der Ablauf der Trauung genau aussieht? Ein klarer Ablaufplan gibt euch Sicherheit – mit allen Schritten, Kosten und Tipps für unvergessliche Fotos.

Ablauf der Trauung in Österreich: Standesamt, frei & kirchlich im Überblick

Ablauf der Trauung in Österreich: Standesamt, frei & kirchlich im Überblick

Ihr plant eure Hochzeit und fragt euch, wie der Ablauf der Trauung genau aussieht? Kein Wunder – schließlich ist dieser Moment einer der wichtigsten in eurem gemeinsamen Leben. Ein klarer Ablaufplan gibt euch Sicherheit, nimmt die Nervosität und sorgt dafür, dass ihr jeden Moment in vollen Zügen genießen könnt.

Als Hochzeitsfotograf in Graz begleite ich Paare bei allen Trauungsarten. Ich weiß, welche Momente unwiederbringlich sind und wann die besten Foto-Momente entstehen. In diesem Guide zeige ich euch den kompletten Ablauf aller drei Trauungsarten in Österreich – mit allen Schritten, Kosten, Dauer und wertvollen Tipps für unvergessliche Fotos.

Trauung vs. Hochzeit: Der wichtige Unterschied

Bevor wir in den Ablauf eintauchen, kurz zur Begriffsklärung: Die Trauung ist die eigentliche Zeremonie, bei der ihr euch das Ja-Wort gebt. Die Hochzeit hingegen umfasst den gesamten Tag – von der Vorbereitung über die Trauung bis zur Feier am Abend.

Die Reihenfolge ist immer: Erst kommt die Trauung, dann die Feier. Und davor steht die Planung – beim Standesamt müsst ihr euch etwa sechs Monate vor eurem Wunschtermin anmelden. Diese Vorlaufzeit ist wichtig, weil die Standesämter besonders in der Hochzeitsaison (Mai bis Oktober) stark ausgebucht sind.

Standesamtliche Trauung: Der rechtliche Grundstein eurer Eheschließung

In Österreich ist die standesamtliche Trauung die einzig rechtsgültige Form der Eheschließung. Ohne sie seid ihr vor dem Gesetz nicht verheiratet – egal, wie romantisch eure freie oder kirchliche Zeremonie war.

Vorbereitung: Ermittlung der Ehefähigkeit

Bevor ihr heiraten könnt, muss eure Ehefähigkeit geprüft werden. Dieser bürokratische Schritt klingt trocken, ist aber notwendig. Für die Ermittlung der Ehefähigkeit benötigt ihr:

  • Geburtsurkunden beider Partner
  • Staatsbürgerschaftsnachweise
  • Meldebestätigungen
  • Bei geschiedenen Personen: Scheidungsurteil
  • Bei verwitweten Personen: Sterbeurkunde des früheren Ehepartners
  • **Weitere Unterlagen** je nach persönlicher Situation

Die Ermittlung der Ehefähigkeit kostet 50 €. Das daraus resultierende Ehefähigkeitszeugnis ist drei Monate gültig – plant euren Termin also innerhalb dieses Zeitraums. Anschließend wird eine Niederschrift über die Ermittlung erstellt. Alle Dokumente müssen aktuell sein.

Den Termin für die standesamtliche Trauung finden

Nach der erfolgreichen Ermittlung der Ehefähigkeit könnt ihr euch für die standesamtliche Hochzeit anmelden. Wählt euer Wunschstandesamt frühzeitig – besonders beliebte Locations wie historische Gebäude oder Schlösser sind oft monatelang im Voraus ausgebucht.

Ihr könnt in jedem Standesamt Österreichs heiraten, unabhängig von eurem Wohnsitz. Ein Wunschstandesamt in einer schönen Location macht den Tag gleich noch besonderer. Die Standesämter bieten unterschiedliche Amtsraum-Optionen an.

Der Ablauf der standesamtlichen Trauung Schritt für Schritt

Eine standesamtliche Trauung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Hier der genaue Ablauf der Trauung im Standesamt:

1. Ankunft und Registrierung (5 Minuten vorher)

Kommt rechtzeitig im Standesamt an – idealerweise 5-10 Minuten vor dem Termin. Die Standesbeamtin oder der Standesbeamte begrüßt euch und prüft eure Dokumente. In dieser kurzen Zeit könnt ihr noch letzte Fragen klären.

Fotografie-Tipp: Diese ersten Momente sind oft von schöner Nervosität geprägt. Ein natürliches Foto vom Ankommen, ein letzter Blick aufs Kleid, das Händedruck vor der Zeremonie – das sind authentische Emotionen, die ich gerne festhalte.

2. Begrüßung und Traurede (5-10 Minuten)

Die Standesbeamtin oder der Standesbeamte eröffnet die Zeremonie mit einer persönlichen Ansprache. Viele Ämter bieten verschiedene Trautexte zur Auswahl an. Manche Paare schreiben ihre eigene Rede – fragt rechtzeitig nach, ob das möglich ist.

Fotografie-Tipp: Achtet während der Rede auf eure Körpersprache. Händchen halten, einander zulächeln, vielleicht ein kurzer Kuss – diese intimen Momente zwischen euch beiden sind später die emotionalsten Bilder.

3. Das Ja-Wort und der Ringtausch (der Herzstück-Moment)

Jetzt kommt’s: Die Standesbeamtin fragt jeden von euch einzeln: „Nimmst du … als Ehepartner/in?“ Euer Ja-Wort ist der rechtliche Kern der Eheschließung. Anschließend folgt der Ringtausch – ihr steckt einander die Ringe an und besiegelt damit euer Versprechen.

Fotografie-Tipp: Der Ringtausch ist DER Foto-Moment. Ich positioniere mich so, dass ich sowohl eure Gesichter als auch die Ringe im Bild habe. Ein kurzer Moment Innehalten beim Anstecken sorgt für gestochen scharfe Bilder ohne Bewegungsunschärfe.

4. Unterschriften und Trauprotokoll (5 Minuten)

Nach dem Ja-Wort unterschreibt ihr das Trauprotokoll – zusammen mit euren Trauzeugen und der Standesbeamtin. Damit ist die Eheschließung rechtlich perfekt. Ihr erhaltet sofort eine Urkunde als offiziellen Nachweis eurer Ehe. Die Niederschrift wird im Standesamt archiviert.

Fotografie-Tipp: Das Unterschreiben ist ein historischer Moment – buchstäblich. Ein Foto von eurem gemeinsamen Unterzeichnen, vielleicht sogar über die Schulter aufgenommen, wird später toll aussehen. Auch die Urkunde im Anschluss ist ein schönes Detail.

5. Gratulationen und Auszug (5 Minuten)

Nach der Niederschrift gratulieren euch die Trauzeugen und anwesenden Gäste. Oft gibt’s einen Sekt vom Amt. Dann folgt der festliche Auszug – zum ersten Mal als Ehepaar!

Fotografie-Tipp: Der Auszug ist der perfekte Moment für Konfetti, Reis oder Luftschlangen. Koordiniert das mit euren Gästen – ich sage euch vorher Bescheid, wo ich stehe, um den perfekten Shot zu bekommen. Die Freude im Gesicht, die Umarmungen, die ersten Glückwünsche: Das sind Bilder, die bleiben.

Standesamtliche Trauung in Österreich

Kosten der standesamtlichen Trauung in Österreich

Die Gebühren für die standesamtliche Hochzeit sind in Österreich gesetzlich geregelt:

  • **Ermittlung der Ehefähigkeit**: 50 €
  • Trauung im Amtsraum: 5,45 €
  • Trauung außerhalb des Amtsraums (z.B. im Schloss, am See): 54,50 €
  • **Eheurkunde** (erste Ausfertigung): 10,70 €
  • Weitere Urkunden: 5,45 € pro Stück

Insgesamt kostet eine standesamtliche Trauung also zwischen 66 und 120 Euro, je nach Ort und Anzahl der Urkunden. Die standesamtliche Hochzeit ist damit die günstigste Variante.

Freie Trauung: Individuell und persönlich gestalten

Die freie Trauung ist die romantische Alternative – rechtlich nicht bindend, aber emotional oft der Höhepunkt eures Hochzeitstages. Ihr seid komplett frei in der Gestaltung: Ort, Ablauf einer Trauung, Rituale, alles liegt in euren Händen.

Eine freie Trauung dauert 30 bis 60 Minuten, je nach Umfang der Zeremonie. Sie kann frei oder kirchlich gestaltet werden – ihr habt die Wahl.

Der Ablauf einer freien Trauung

1. Einzug der Braut / des Brautpaars

Der erste Auftritt! Ob klassisch mit Vater, gemeinsam als Paar oder ein überraschender Entrance – der Einzug setzt den Ton für die gesamte Zeremonie. Musik ist hier essentiell: Euer Lieblingssong, live gespielt oder von der Playlist.

Fotografie-Tipp: Der Einzug ist einer der emotionalsten Momente des Tages. Ich achte darauf, sowohl die Reaktion des wartenden Partners als auch den strahlenden Gesichtsausdruck des eintretenden Partners einzufangen. Diese Bilder werden euch zu Tränen rühren – im schönsten Sinn.

2. Begrüßung durch den Trauredner oder die Traurednerin

Ein professioneller Trauredner oder Zelebrant eröffnet die Zeremonie, heißt die Gäste willkommen und führt durch den Ablauf. Viele Redner beginnen mit einer persönlichen Geschichte über euch als Brautpaar.

3. Die persönliche Traurede

Jetzt wird’s berührend: Der Redner erzählt eure Liebesgeschichte – wie ihr euch kennengelernt habt, besondere Momente, warum ihr zusammengehört. Oft werden auch Gäste eingebunden, die kurze Anekdoten beisteuern. Diese Alternative zur standesamtlichen Hochzeit ist sehr persönlich.

Fotografie-Tipp: Während der Rede entstehen die natürlichsten Emotionen. Lachen, Tränen, überraschte Blicke – ich halte mich im Hintergrund und fange diese authentischen Momente diskret ein.

4. Rituale und Symbole für eure freie Trauung

Hier könnt ihr kreativ werden. Beliebte Rituale bei freien Trauungen sind:

  • **Sandritual**: Ihr schüttet verschiedenfarbigen Sand in ein gemeinsames Gefäß – eure Leben vereinen sich untrennbar.
  • **Handfasting**: Eure Hände werden mit Bändern verbunden (keltische Tradition, Ursprung von „sich das Ja-Wort geben“).
  • **Kerzenzeremonie**: Zwei Einzelkerzen entzünden gemeinsam eine große Kerze.
  • **Ringtausch**: Wie bei der standesamtlichen Trauung, oft mit persönlichen Worten.
  • **Windlichter oder Wünsche**: Gäste entzünden Kerzen oder schreiben Wünsche auf Karten.
  • **Optional**: Weitere persönliche Rituale nach euren Wünschen

Fotografie-Tipp: Rituale sind visuell stark. Die konzentrierten Gesichter beim Sandritual, die verbundenen Hände beim Handfasting, das gemeinsame Entzünden der Kerze – diese symbolischen Momente verdienen besondere Aufmerksamkeit.

5. Die Gelübde

Jetzt kommt das Herzstück: Eure persönlichen Versprechen. Manche Paare lesen vorgefertigte Texte, andere schreiben ihre eigenen Worte. Seid authentisch – es geht nicht um perfekte Formulierung, sondern um echte Emotion.

Fotografie-Tipp: Die Gelübde sind der intimste Moment. Ich fotografiere aus der Nähe, um die Tränen, das Lächeln, das Zittern in den Händen einzufangen. Wenn ihr eure eigenen Worte sprecht: Nehmt euch Zeit, atmet durch – das macht die Bilder noch kraftvoller.

6. Ringtausch und Kuss

Nach den Gelübden folgt der Ringtausch, oft mit den Worten: „Ich gebe dir diesen Ring als Zeichen meiner Liebe.“ Der anschließende Kuss ist der offizielle Abschluss – und der Moment, an dem alle Gäste jubeln!

Fotografie-Tipp: Der erste Kuss als Ehepaar ist Pflicht im Shot-Plan. Ich achte auf die Perspektive – von der Seite oder leicht von unten wirkt es dynamischer. Und ich bin bereit für die Reaktion der Gäste direkt danach.

7. Der festliche Auszug

Glücklich und erleichtert verlasst ihr den Zeremonieort. Gäste werfen Konfetti, Blumenblätter oder Reis. Musik spielt, alle strahlen – die perfekte Überleitung zur Hochzeitsfeier.

Fotografie-Tipp: Für den perfekten Auszugs-Shot braucht’s Koordination. Ich bespreche mit euch vorher, wo die Gäste stehen sollen, damit ihr durch einen „Tunnel“ lauft. Ein langsames Gehen (trotz aller Aufregung!) sorgt für gestochen scharfe Bilder.

Kirchliche Trauung: Der Segen für eure Ehe

Die kirchliche Trauung ist für gläubige Paare mehr als nur eine Zeremonie – sie ist ein Sakrament, der Segen Gottes für euren gemeinsamen Weg. In der katholischen Kirche ist die Trauung Teil eines Gottesdienstes, der zwischen 45 und 90 Minuten dauert (mit Eucharistiefeier länger als nur mit Wortgottesdienst).

Wichtig: In Österreich müsst ihr zuerst standesamtlich heiraten, bevor die Kirche euch trauen kann. Die kirchliche Trauung ist also meist einige Tage oder Wochen nach dem Standesamt. Kirchlich heiraten erfordert diese Reihenfolge.

Der Ablauf der kirchlichen Trauung (katholisch)

1. Einzug und Eröffnung

Der Trauungspriester oder Diakon eröffnet den Gottesdienst mit dem Kreuzzeichen und einer Begrüßung. Ihr zieht feierlich in die Kirche ein – oft begleitet von Orgelmusik oder Gesang.

2. Wortgottesdienst mit Lesungen

Ein oder zwei Lektoren tragen Lesungen aus der Bibel vor. Typisch sind Texte über die Liebe (z.B. 1. Korintherbrief „Die Liebe ist langmütig“) oder Ehe-Segnungen aus dem Alten Testament. Anschließend folgt das Evangelium. Der Wortgottesdienst ist ein zentraler Teil.

Fotografie-Tipp: Während der Lesungen fotografiere ich diskret. Die konzentrierten Gesichter, das gemeinsame Beten, die feierliche Atmosphäre der Kirche – das sind wertvolle Stimmungsbilder.

3. Die eigentliche Trauung mit Trauversprechen

Jetzt kommt der Kern der Zeremonie. Der Trauungspriester oder Diakon fragt euch nach eurer Bereitschaft zur Ehe. Ihr gebt euch das Trauversprechen – meist mit den Worten: „Ich nehme dich an als meine Frau / meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und in schlechten Tagen.“

Anschließend erfolgt der Ringtausch mit dem Spruch: „Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue.“ Der Priester segnet die Ringe und eure Ehe.

Fotografie-Tipp: Wie bei allen Trauungen sind Ringtausch und Versprechen die emotionalen Höhepunkte. In der Kirche achte ich besonders auf das Licht – Kerzen, durch Fenster fallendes Sonnenlicht – das schafft fast schon himmlische Atmosphären.

4. Fürbitten und Segen

Gäste oder Trauzeugen sprechen Fürbitten für euch als Paar, für Familien, Freunde und die Welt. Der Priester segnet eure Ehe mit ausgebreiteten Händen – ein sehr kraftvoller, spiritueller Moment.

5. Eucharistiefeier (optional)

Wenn ihr eine Trauung mit Heiliger Messe habt, folgt nun der liturgische Teil mit Vaterunser, Brotbrechen und Kommunion. Das ist der feierlichste Teil des Gottesdienstes in der Diözese.

6. Schlusslied und Auszug

Der Gottesdienst endet mit einem Schlusslied und dem Segen für alle Anwesenden. Anschließend zieht ihr als Ehepaar aus der Kirche aus – oft unter Glockengeläut und dem Jubel der Gäste.

Fotografie-Tipp: Der Kirchenauszug ist spektakulär – besonders bei Sonnenschein, wenn ihr aus dem dunklen Kircheninneren ins helle Tageslicht tretet. Ich positioniere mich vor der Kirchentür, um euch im Gegenlicht der Kirche oder im strahlenden Tageslicht zu fotografieren.

Vorbereitung auf die kirchliche Trauung in der Diözese

Bevor ihr kirchlich heiraten könnt, gibt’s einige Schritte:

  • **Anmeldung im Pfarramt**: Mindestens 6 Monate vorher
  • **Ehevorbereitungskurs**: In manchen Diözesen verpflichtend
  • **Trauungsprotokoll**: Vom Standesamt für die Kirche bestätigen lassen
  • **Tauf- und Firmurkunden**: Beide Partner benötigen diese
  • **Befreiung**: Wenn ein Partner nicht katholisch ist

Standesamtlich, kirchlich oder ganz frei? Welche Trauung ist die richtige für euch?

Die Entscheidung hängt von euren Werten, eurem Glauben und euren Vorstellungen ab. Viele Brautpaare fragen sich: Standesamtlich, kirchlich oder ganz frei?

  • **Standesamtlich**: Pflicht für alle, nüchtern aber rechtlich notwendig. Ideal für Paare, die es schlicht mögen oder später eine freie/kirchliche Zeremonie planen.
  • **Frei**: Perfekt für individualistische Paare, die eine persönliche, kreative Zeremonie wollen – unabhängig von Religion oder Bürokratie.
  • **Kirchlich**: Für gläubige Paare, die den Segen der Kirche möchten. Erfordert meist eine standesamtliche Eheschließung im Voraus.

Viele Paare kombinieren: Erst das Standesamt (oft im kleinen Kreis oder nur mit Trauzeugen), dann die große freie oder kirchliche Zeremonie mit allen Gästen. Die Hochzeitsvorbereitungen sind dabei gut zu planen.

Fotografie bei der Trauung: Diese Momente dürft ihr nicht verpassen

Als Hochzeitsfotograf in Graz weiß ich, welche Momente unwiederbringlich sind. Hier die absoluten Must-Have-Shots für jede Trauungsart:

  • **Die Vorbereitung**: Die letzten Minuten vor der Zeremonie – Nervosität, Vorfreude, letzte Handgriffe
  • **Der Einzug**: Euer erster Auftritt als Brautpaar
  • **Die Reaktion des Partners**: Wenn einer den anderen zum ersten Mal im Hochzeitsoutfit sieht
  • **Das Ja-Wort**: Der entscheidende Moment
  • **Der Ringtausch**: Intim und symbolisch
  • **Der erste Kuss**: Als Ehepaar
  • **Das Unterschreiben**: Der rechtliche Akt
  • **Die Gratulationen**: Umarmungen, Tränen, Glückwünsche
  • **Der Auszug**: Konfetti, Jubel, pure Freude

Ich arbeite unauffällig, bin aber immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Mehr über meinen Ansatz erfahrt ihr auf meiner Seite als Hochzeitsfotograf Graz. Einen Eindruck meiner Arbeit bekommt ihr im Hochzeits-Portfolio.

Euer Tagesablauf: Von der Trauung zur Hochzeitsfeier

Ein typischer Hochzeitstag mit standesamtlicher Trauung könnte so aussehen:

  • **14:00 Uhr**: Ankunft der Gäste im Standesamt
  • **14:15 Uhr**: Beginn der standesamtlichen Zeremonie
  • **14:45 Uhr**: Auszug, Gratulationen, Sekt
  • **15:00 Uhr**: Fotoshooting an einem schönen Ort (Park, Schloss, See)
  • **16:30 Uhr**: Ankunft an der **Hochzeitslocation**
  • **17:00 Uhr**: Aperol Spritz oder Willkommens-Drinks
  • **18:00 Uhr**: Dinner
  • **20:00 Uhr**: Party und Tanz

Für eine kirchliche oder freie Trauung plant ähnlich – nur mit längerer Zeremonie. Wichtig: Baut immer Pufferzeiten ein. Nichts stresst mehr als ein zu straffer Zeitplan. Plant direkt nach der Trauung genug Zeit für Fotos ein.

Einen detaillierten Zeitplan für euren Tag besprechen wir gerne im Vorfeld. Als Hochzeitsfotograf in Graz habe ich hunderte Hochzeiten begleitet und weiß, wo typische Zeitfallen lauern. Einen Überblick über unsere Hochzeitspakete findet ihr auf unserer Website.

Trauung nur zu zweit? Ja, das geht!

Nicht jedes Paar will eine große Feier. Eine Trauung nur zu zweit – vielleicht mit zwei Trauzeugen – wird immer beliebter. Das ist intim, persönlich und oft entspannter.

Auch für kleine Hochzeiten gilt: Die Fotos sind später eure Erinnerung. Selbst bei einer Mini-Trauung lohnen sich professionelle Bilder. Mehr dazu in meinem Artikel über Hochzeitspakete & Preise.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Ablauf der Trauung

Wie ist die Reihenfolge beim Heiraten?

Zuerst kommt die standesamtliche Eheschließung (rechtlich notwendig). Danach könnt ihr frei oder kirchlich heiraten. Viele Paare machen Standesamt im kleinen Rahmen und die große Zeremonie später mit allen Gästen.

Wie ist der Ablauf einer Hochzeit?

Der klassische Ablauf einer Hochzeit: Vorbereitung, dann Zeremonie (Trauung), dann Fotoshooting, dann Aperitif, dann Dinner, dann Party. Die genauen Zeiten hängen von euren Wünschen und der Art der Trauung ab.

Wie läuft eine standesamtliche Trauung in Österreich ab?

Anmeldung beim Standesamt (6 Monate vorher), dann Ermittlung der Ehefähigkeit (50 €), dann Terminvereinbarung, dann Zeremonie (20-30 Minuten) mit Begrüßung, Ja-Wort, Ringtausch, Unterschriften, und zum Schluss der Auszug als Ehepaar.

Wie ist der Ablauf einer katholischen Trauung?

Einzug, dann Eröffnung, dann Lesungen, dann Evangelium, dann Trauversprechen, dann Ringtausch, dann Fürbitten, dann Segen, optional Eucharistie, dann Schlusslied, dann Auszug. Dauer: 45-90 Minuten.

Wie lange dauert eine Trauung?

Standesamtlich: 20-30 Minuten. Frei: 30-60 Minuten. Kirchlich: 45-90 Minuten (mit Messe länger). Plant aber immer Puffer für Fotos und Gratulationen ein.

Brauchen wir Trauzeugen?

In Österreich sind Trauzeugen nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben, aber bei den meisten Zeremonien dabei. Sie unterstützen euch bei der Planung und sind wichtige Bezugspersonen am Tag.

Was kostet die standesamtliche Trauung?

Die Kosten setzen sich zusammen aus: Ermittlung der Ehefähigkeit (50 €), Trauung im Amtsraum (5,45 €) oder außerhalb (54,50 €), plus Urkunden (10,70 € für die erste). Insgesamt rechnet mit 66-120 Euro.

Wie wird eure Trauung zum schönsten Moment des Tages?

Durch gute Vorbereitung, echte Emotionen und den Mut, eure eigene Geschichte zu erzählen. Ob festlich im Standesamt, berührend bei der freien Trauung oder spirituell in der Kirche – wenn ihr authentisch bleibt, wird eure Eheschließung unvergesslich.

Was gehört zum Ablauf einer Trauung?

Zum Ablauf einer Trauung gehören: Begrüßung, persönliche Rede, Ja-Wort, Ringtausch, Unterschriften (bei standesamtlich), Fürbitten (bei kirchlich), Rituale (bei frei), und der festliche Auszug. Jede Trauungsart hat ihre eigenen Elemente.

Wie und wann vereinbart man einen Trauungstermin beim Standesamt?

Nach der Ermittlung der Ehefähigkeit könnt ihr euch beim Standesamt eurer Wahl für einen Termin anmelden. Ruft dort an oder geht persönlich vorbei. Die Standesbeamten beraten euch gerne. Frühzeitig buchen ist wichtig!

Fazit: Euer Ablauf, eure Trauung, eure Erinnerung

Egal für welche Art der Trauung ihr euch entscheidet – der Ablauf ist mehr als nur eine Abfolge von Schritten. Es sind die Momente, die später in eurer Erinnerung bleiben. Das nervöse Kribbeln vor dem Ja-Wort, die Tränen bei den Gelübden, der Jubel beim ersten Kuss als Ehepaar.

Als Hochzeitsfotograf in Graz ist es meine Aufgabe, diese Momente für die Ewigkeit festzuhalten. Unauffällig, authentisch, mit dem Blick für das Wesentliche.

Ihr plant eure Hochzeit in und um Graz? Lasst uns über euren großen Tag sprechen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass eure Trauung nicht nur perfekt abläuft, sondern auch in wunderschönen Fotos für immer bleibt.

Kontaktiert mich für ein unverbindliches Gespräch – ich freue mich darauf, eure Geschichte zu erzählen.

Bereit für unvergessliche Hochzeitsfotos?

Lasst uns kennenlernen – unverbindlich und entspannt. Ich erzähle euch, wie ich arbeite, und ihr erzählt mir von eurer Traumhochzeit.

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